14-15.08.2010 - Hünfeld

Nachdem Endor alias „ die Ente“ bereits Freitags auf der Reitanlage Oberwald eingezogen war, ging es Samstags morgens los nach Hünfeld. Um 15 Uhr sollte Corinna mit Teba eine Hunter Prüfung reiten, so fuhren wir gegen halb 11 gemütlich und ohne Stress los. Ente und Teba wurden in den Anhänger gepackt und kurz angebunden,damit Teba die Ente nicht zwischendurch piesacken konnte. So fuhren wir bei schönem Wetter los Richtung Hünfeld.
Dort angekommen wurde erstmal der Platz, die Hindernisse und der Wasserdurchritt besichtig. Bereits beim abgehen sunken wir mit unseren Schuhen vor dem Wasser in Matsch ein. Doch das konnte unsere gute Stimmung nicht trüben und so gingen wir die Strecke ab, die Corinna und Momo reiten würden. Die Hindernisse waren alle schön gebaut und ordentlich hingestellt. Die Wasserdurchritte waren für Pferde, die kein Wasser mochten eher schwierig, doch bei Teba und Ente machten wir uns keine Gedanken.
Nachdem wir noch etwas zugeschaut hatten und erstmal einen leckeren roten Sekt getrunken hatten ging es für Corinna los. Nochmal schnell an die Meldestelle und kucken, wieviele Reiter denn nun abgehakt haben, dann konnte es los gehen. Bei der Meldestelle mussten wir feststellen, dass nur 3 Reiter die Hunter Prüfung reiten würden, also ging Momo los, um zu klären, ob Corinna nicht vielleicht mit Ente auch reiten dürfte. Jedoch wurde diese Idee vom Veranstalter zerschlagen und so sattelten wir nur Teba.
Auf dem Abreiteplatz wurde über die Anzahl der Teilnehmer geredet und der Vorschlag kam auf, dass man doch darauf eine Jagt machen könnte, wenn man eh nur zu dritt wäre.
Jedoch verlor sich dieser Vorschlag im Wind :-)

Nun ging es endlich los. Corinna ging an den Start, nachdem die erste Reiterin bereits eine Punktezahl von 70 Punkten vorgelegt hatte.
Corinna legte mit Teba gut los und Momo und ich mussten über den Platz rennen um auch jeden Sprung gut sehen zu können!
Spannung kam auf, als Corinna durch den Wasserdurchritt verschwunden war, denn die Hindernisse auf der anderen Seite konnte man nicht sehen. Nun hieß es warten!
Doch Corinna und Teba legten ein ordentliches Tempo vor und somit kamen sie bald wieder aus dem Wald hervor.
Weiter gings im Galopp um den See. Doch dann plötzlich geschreie! Was war passiert?!? Ein Kind wollte gerade vor Corinnas Sprung laufen und wurde gott sei dank vorher noch durch laute Zurufe gewarnt! Corinna ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und ritt weiter ihren Parcours! Der Zieleinlauf war auf dem Springplatz und auch diese Sprünge meisterten Corinna und Teba fabelhaft!
Und schon waren sie im Ziel. 77 Punkte war das Ergebniss!!
Hier nochmal meinen Glückwunsch dafür! :-)
Gut gelaunt warteten wir den letzten Ritt ab. Dieser wurde mit einer Punktzahl von 79 belohnt und somit war Corinna mit Teba auf Platz 2. Bei der Siegerehrung gab es Sekt für alle Reiter und Teba führte sich auf wie eine Ballerina!
Nach der Ehrenrunde wurde noch etwas gegessen und getrunken mit einer netten Mitreiterin. Dann ging es los Richtung Iris, bei der die Pferde die Nacht schlafen sollten.
Bei Iris angelangt wurden die Pferde in die vorbereiteten Boxen gestellt und wir fuhren erstmal etwas leckeres essen. Corinna lernte an diesem Abend, dass man keine Paella, oder auch „spanisches Reisgericht“ in einem Schnitzelrestaurant bestellen sollte, aber dennoch war der Abend gelungen.
Am nächsten morgen ging es früh los Richtung Hünfeld. Diesmal fuhr Iris auch mit. Corinna sollte als erstes reiten und somit konnten wir Endor noch etwas rumführen. Das Wetter war bewölkt, jedoch noch ohne Regen.

Relativ pünktlich um 11 Uhr begann dann das E Gelände. Corinna ritt Teba warm und die beiden sahen mal wieder toll aus, in ihrem Lila Outfit!


Und los ging es dann auch bald für sie. Im flotten Tempo nahmen sie die ersten Sprünge.




Die Linienführung zum Wasser war nicht ganz so einfach, die Reiter mussten den Sprung davor auslassen und so kamen sie etwas schräg auf den Hang zum Wasser zu. Doch für Teba und Corinna war dies kein Problem und so ging es weiter. Es folgte die Stille, die wieder eintrat als die beiden durchs Wasser verschwanden. Meisterten sie gerade alles, oder ging doch etwas schief?
Doch es lief weiterhin super für die beiden und somit kamen sie wieder durchs Wasser zurück und weiter gings. Auch die darauf folgenden Sprünge sprangen die beiden gut. Wieder ging es um den hübschen See halb herum zum nächsten Hinderniss.
Auch dies nahmen die beiden mit bravour und so kamen sie wieder zurück in Richtung Springplatz.





Die letzten Sprünge lagen vor ihnen und diese nahmen die beiden mit in Richtung Zieleinlauf. Ein toller Ritt, der auch mit einer Wertnote von 7,1 belohnt wurde.
Na Super so konnte der Tag ja weiter gehen! Die Siegerehrung folgte, und Corinna kam auf den 6 ten Platz mit ihrer Teba!

Gut gelaunt wurde noch einmal über die Geländestrecke nachgedacht, und dann wurde für den A Geländeritt mit Stilwertung für Nachwuchspferde Endor gesattelt. Doch der Wettergott meinte es scheinbar nicht mehr so gut mit uns, und gerade als Momo auf den Abreiteplatz mit Endi ging fing es an zu regnen! Aber nicht nur ein paar Tropfen kamen runter, nein, der Himmel entlud sich über uns!
Ente, der sich gar nicht an den Regentropfen störte, meinte er müsste erstmal ein wenig auf dem Abreiteplatz tanzen. Das ging ja schon gut los, dachten ich und Momo uns.
Doch irgentwann wurde auch die Ente endlich ruhiger und Momo konnte ein paar schöne Sprünge mit ihm machen.
Und dann ging es los!

Ich hab fast einen Herzkollaps bekommen als Momo mit Ente an den Start ging. Ich war so nervös, wie noch nie!

Und los ging es!.. Die ersten Sprünge nahmen die Beiden super, mit einer guten Manier. Weiter ging es am Abreiteplatz vorbei Richtung Wasser! Doch auch das war kein Problem für die beiden. Ente war konzentriert und schien gar nicht zu bemerken, dass er am Abreiteplatz vorbei musste und weg von den anderen Pferden. Die beiden galoppierten den Hang runter zum Wasser..







und Stille war wieder angesagt. Diese Stille kam mir unentlich lang vor und ich bangte mit den Beiden. Kamen sie wieder hervor? Dann hörte man den Ansager: Sprung 6 war kein Problem für die beiden. Ui..war ich aufgeregt! Die Ente ging also weiterhin vorwärts und nicht rückwärts,oder auf zwei Beinen.
Flott ging es weiter und so kamen die Beiden dann doch endlich wieder hervor! Hoch konzentriert sahen sie aus,als sie an uns vorbei donnerten Richtung Springplatz.
Dort mussten Momo und Endor noch über einige schwere Sprünge springen, doch auch diese Sprünge nahmen sie, als hätten sie nichts anderes in ihrem Leben gemacht! Bei Momo glaub ich das ja :-) Aber bei Ente weiss ich, dass es seine erste Geländeprüfung war.

Weiter gings auch um den See herum, über einen weiteren Sprung, einen Abhangsprung hinunter und über eine Schweinerolle. Dann in flottem Tempo wieder zurück Richtung Springplatz und nochmal zurück über einige dachartige Sprünge. Auch diese Sprünge nahmen die beiden mit Barvour und somit kamen sie über den letzten Sprung ins Ziel.

Ich freute so sehr darüber, dass ich einen Luftsprung machte! Super Ritt Momo!! Und super gemacht Endor!!!
Dann die Wertnote... 7,0 !! Man war das eine super Wertnote für die beiden! Es kamen noch die Zeitfehler hinzu, doch die beiden konnten sich auf dem 4 ten Platz halten!
Gratulation und Glückwunsch nochmal an dieser Stelle!
Weiter gings mit einer Pitschenassen Momo im Programm. Teba sollte nun das A Gelände gehen. Endor auch, doch ich war mir unsicher wegen den Bodenverhältnisse. Ich wollte nichts riskieren, und somit sagte ich bald darauf Momo, dass Ente nicht mehr an den Start gehen würde. Ich hatte zuviel Angst das etwas passiert. Es regnete in Strömen weiter und Tebas Laune wurde immer schlechter. Wieso dauerte das solange? Man hatte uns angekündigt, dass der Prüfungsbeginn sich vorzog und somit hatten wir schnell Teba fertig gemacht. Doch nun dauerte es ewig bis sie anfingen. Als dann die ersten Reiter endlich in der Bahn waren ,wurden diese plötzlich wieder raus gerufen. Und das bei dem Regen! Momo ritt nun bestimmt schon eine halbe bis dreiviertel Stunde ab und es war kein Anfang in Sicht.
Kurzum entschloss sie sich, es für heute sein zu lassen. Das Pferd hatte schlechte Laune, und wir nach der Warterei auch. So brachten wir Teba, die ihren Job Samstags ja super gemacht hatte, wieder in den Hänger und gingen nochmal zur Meldestelle um unseren Geldpreis von Endor abzuholen. Als wir ankamen hatte die Prüfung immernoch nicht gestartet und wir waren froh darüber das Momo nicht mehr auf dem Pferd saß.
So nahmen wir das Geld entgegen und fuhren pitschenass nach Hause!
Dort endete der Tag noch mit einer netten Sektrunde und einem gemütlichen Abendessen, in mittlerweile trockenen Klamotten.
Eure Nine